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EIN KAUFMANNSHOF AUS DER RENAISSANCE

Der Borgmestergården wurde 1601 vom Bürgermeister und Großkaufmann Mads Lerche erbaut, vermutlich auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes auf dem Grundstück.

EIN HISTORISCHER KAUFMANNSHOF

Der Borgmestergården ist ein Kaufmanns- und Bürgermeisterhof aus dem 17. Jahrhundert. Er wurde 1601 von Mads Lerche, Kaufmann und Bürgermeister von Nyborg, erbaut. In den folgenden Jahrzehnten ließ sein Sohn Jakob Lerche den Hof mit zwei zusätzlichen Gebäudeflügeln erweitern.  Der Borgmestergården ist ein ansehnlicher Dreiseit-Fachwerkhof mit vielen Räumen und ein bedeutendes Beispiel für einen Kaufmannshof aus der Renaissance.

 

Seit den 1680er Jahre hatte der Hof zahlreiche Eigentümer und Funktionen. Von 1916-22 wurde der Borgmestergården restauriert und diente anschließend als Museum und Bibliothek der Stadt. Die Bibliothek erhielt 1939 einen neuen Standort. Das Foto zeigt, wie der Borgmestergården vor 1900 aussah.

 

Borgmestergården før år 1900

DIE FAMILIE LERCHE IM BORGMESTERGÅRDEN

Im 17. Jahrhundert erlebte die Stadt Nyborg eine lebhafte Entwicklung. Die Kaufleute handelten mit Waren aus aller Welt. Wie in anderen dänischen Marktstädten bekleideten die Großkaufleute auch viele andere Ämter. Mads Lerche war ein geschäftiger Mann und nicht nur Kaufmann, sondern auch Bürgermeister. Den Hof übernahm später sein Sohn Jakob Lerche, der ebenfalls Stadtrat wurde.

Das Bild ist ein Epitaph für Jacob Lerche und zeigt ihn im Kreise seiner Familie. Das Epitaph hängt in der Vor Frue Kirke (Frauenkirche) in Nyborg.

Epitafium Mads Lerche